Kommunale Verwaltungen finden keine qualifizierten Fachkräfte für Wohnraumentwicklung. Vakante Positionen bremsen dringend benötigte Projekte aus.
Projekte dauern zu lange
Ohne dedizierte Fachstelle fehlt die Kontinuität. Wohnraumprojekte verzögern sich oder scheitern an fehlender Expertise und Koordination.
Wohnraumbedarf steigt
Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Mietpreise verschärfen die Situation. Bezahlbarer Wohnraum wird zur kritischen Infrastruktur.
Fachkräftemangel verschärft sich
Ohne attraktive Wohnangebote können Kommunen keine Arbeitskräfte gewinnen. Ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss.
Dringlichkeit: Warum wir jetzt handeln müssen
Wohnraum ist kritische Infrastruktur
Bezahlbarer Wohnraum entscheidet über die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen. Er muss schnell, realistisch und anschlussfähig geschaffen werden – nicht in zehn Jahren, sondern jetzt.
Ohne Wohnraum keine Fachkräfte
Ohne Fachkräfte keine Entwicklung
Ohne Entwicklung keine Zukunft
Die Zeit für pragmatische, umsetzbare Lösungen ist gekommen. Wir müssen die Ressourcen bündeln, die wir haben.
Die Lösung: Ein Modell, das funktioniert
Statt drei separate Stellen mit drei Ausschreibungen schaffen wir eine geteilte Fachkraft für drei Kommunen. Das Wissen wird transferiert, nicht dreimal neu erfunden.
Kommune A
Woche 1 im Rhythmus
Direkter Ansprechpartner vor Ort, gebündelte Termine, kontinuierliche Projektbegleitung.
Kommune B
Woche 2 im Rhythmus
Gleiche Standards, angepasste Lösungen, Transfer erfolgreicher Ansätze aus Kommune A.
Kommune C
Woche 3 im Rhythmus
Synergieeffekte nutzen, Best Practices implementieren, gemeinsame Ressourcen aktivieren.
Fachstelle Wohnraum
Zentrale Koordination
Eine Expertise, drei Kommunen, multiplizierte Wirkung durch Wissenstransfer und Standardisierung.
Arbeitsrhythmus: Planbar, bündelbar, effizient
Der 4-Wochen-Takt schafft Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Jede Kommune weiß, wann die Fachkraft vor Ort ist. Termine werden gebündelt, Ressourcen optimal genutzt.
1
Woche 1: Kommune A
Vor-Ort-Termine, Flächenchecks, Abstimmungen mit Verwaltung und Politik, Projektfortschritt dokumentieren.
Ein verlässliches Dienstfahrzeug steht zur Verfügung. Die Fachkraft ist mobil zwischen den drei Kommunen und kann flexibel auf Termine reagieren.
Gebündelte Termine
Pro Kommune werden alle Termine einer Woche koordiniert. Das minimiert Fahrtwege, spart Zeit und erhöht die Effizienz vor Ort.
Remote-Fenster
Digitale Abstimmungen und Videokonferenzen ergänzen die Präsenzzeiten. Kontinuität bleibt gewährleistet, auch zwischen den Vor-Ort-Wochen.
Die Mobilität ist kein Hindernis, sondern Teil der Lösung. Mit klarer Organisation wird aus dem Pendelmodell ein Vorteil: Wissen wandert mit, statt isoliert zu bleiben.
Aufgabenprofil: Drei Kernpakete mit konkreter Wirkung
Die Fachstelle konzentriert sich auf drei zentrale Handlungsfelder. Jedes Paket liefert messbare Ergebnisse und direkte Entlastung für Verwaltung und Politik.
1
Projektpipeline kleine Wohnformen
Entwicklung und Begleitung von Mikro-Wohnprojekten: Tiny Houses, modulare Bauten, Aufstockungen. Von der Flächenidentifikation bis zur Baugenehmigung.
Flächenscreening durchführen
Machbarkeitsprüfungen erstellen
Beschlussvorlagen vorbereiten
2
Bezahlbarer Wohnraum & Personalwohnen
Lösungen für Azubis, Fachkräfte und einkommensschwache Haushalte. Koordination mit Unternehmen, Trägern und Wohnungsbaugesellschaften.
Bedarfsanalysen durchführen
Partner aktivieren und vernetzen
Fördermittel identifizieren
3
Seniorengerechte Lösungen gegen Vereinsamung
Wohnformen mit sozialer Infrastruktur: betreute Wohngruppen, Mehrgenerationenprojekte, barrierefreie Quartiere mit Gemeinschaftsräumen.
Bedarfe mit Sozialverwaltung abstimmen
Träger und Vereine einbinden
Pilotprojekte initiieren
Projektsystem: Pipeline statt Einzelkämpfe
Kein Projekt beginnt bei null. Die Fachstelle arbeitet mit einem standardisierten Prozess, der in allen drei Kommunen gleich funktioniert und Tempo garantiert.
Erste Machbarkeitsprüfung: Baurecht, Erschließung, Eigentumsverhältnisse, grobe Kosteneinschätzung innerhalb von 14 Tagen.
3
Projektsteckbrief erstellen
Kompakte Entscheidungsvorlage für Politik und Verwaltung: Konzept, Zeitplan, Kosten, Partner, Fördermöglichkeiten auf 2–3 Seiten.
4
Beschluss herbeiführen
Begleitung durch politische Gremien, Beantwortung von Rückfragen, Präsentation vor Ausschüssen, Beschlussfassung vorbereiten.
5
Umsetzung koordinieren
Projektsteuerung bis zur Fertigstellung: Partner koordinieren, Ausschreibungen begleiten, Baufortschritt monitoren, Inbetriebnahme sicherstellen.
Dieser Prozess ist erprobt, skalierbar und liefert Ergebnisse. Jede Kommune profitiert von den Erfahrungen der anderen.
Mehrwert: Wer profitiert konkret?
Das Modell der interkommunalen Fachstelle schafft Nutzen auf allen Ebenen. Jede Gruppe gewinnt – und gemeinsam entsteht mehr als die Summe der Teile.
Verwaltung
Spürbare Entlastung durch dedizierte Fachkompetenz. Standards etablieren, Doppelarbeit vermeiden, schnellere Projektrealisierung durch klare Prozesse und Verantwortlichkeiten.
Politik
Klare Entscheidungsgrundlagen statt vager Absichtserklärungen. Sichtbare Ergebnisse binnen Monaten, nicht Jahren. Legitimation durch Handlungsfähigkeit gewinnen.
Bürger:innen
Bezahlbarer Wohnraum wird greifbar. Seniorengerechte Angebote entstehen. Weniger Leerstand, mehr Lebensqualität, attraktivere Ortskerne für alle Generationen.
Wirtschaft
Fachkräfte können gehalten oder neu gewonnen werden. Azubis finden bezahlbare Unterkünfte. Standortattraktivität steigt, Betriebe können wachsen und investieren.
Soziales
Vereinsamung wird aktiv bekämpft durch gemeinschaftliche Wohnformen. Senior:innen bleiben integriert, Mehrgenerationenprojekte fördern Zusammenhalt und Teilhabe.
Kostenlogik: Teilen und multiplizieren
Eine Stelle – Kosten dritteln – Wirkung multiplizieren
Jede Kommune trägt nur ein Drittel der Personalkosten. Die gemeinsame Fachstelle ist günstiger als drei einzelne Teilzeitkräfte – und deutlich effektiver.
33%
Kostenanteil pro Kommune
Statt Vollkosten nur ein Drittel tragen
67%
Weniger Doppelarbeit
Synergien durch geteiltes Wissen
25%
Zusätzliche Ressourcen
Partner-Woche aktiviert externe Mittel
Die Rechnung ist einfach: Geringere Kosten + höhere Wirkung = wirtschaftlich und politisch nachhaltig. Schnellere Umsetzungsreife bedeutet frühere Ergebnisse und damit frühere Entlastung.
Pilot: In 6 Monaten liefern wir Ergebnisse
Wir schlagen einen 24-monatigen Piloten mit verbindlichem Zwischenbericht nach 6 Monaten vor. Die ersten Erfolge sind schnell sichtbar und messbar.
X Flächenchecks je Kommune
Systematisches Screening aller verfügbaren Flächen mit Potenzial für kleine Wohnformen und bezahlbaren Wohnraum.
X Projektsteckbriefe umsetzungsreif
Konkrete Entscheidungsvorlagen mit Machbarkeit, Zeitplan, Kosten und Partnerkonzept – bereit für Beschlussfassung.
1–2 Pilotprojekte je Kommune
Mindestens ein Projekt in aktiver Umsetzungsphase pro Kommune. Sichtbare Fortschritte schaffen Vertrauen und Momentum.
Partnerliste + erste Zusagen
Aktives Netzwerk aus Unternehmen, Stiftungen, Trägern und Investoren mit konkreten Absichtserklärungen und Kooperationsvereinbarungen.
Beschluss heute: Pilot starten
Laufzeit 24 Monate mit verpflichtendem 6-Monats-Zwischenbericht zur Evaluierung und Nachjustierung. Nach 24 Monaten: Entscheidung über Verstetigung basierend auf messbaren Ergebnissen.
Der Beschluss: Ein Satz, der Zukunft schafft
Wir starten die interkommunale Fachstelle als Pilot für 24 Monate, dritteln die Kosten und schaffen in 6 Monaten sichtbare Wohnraum-Ergebnisse.
Was dieser Beschluss bedeutet
Verbindliche Ressource für Wohnraumentwicklung
Planungssicherheit für Verwaltung und Partner
Messbare Zwischenziele nach 6 Monaten
Gemeinsame Verantwortung, geteilte Erfolge
Was danach passiert
Personalgewinnung innerhalb von 6 Wochen
Einarbeitung und Netzwerkaufbau in Woche 1–4
Erste Flächenchecks ab Woche 5
Zwischenbericht nach 6 Monaten mit klaren Kennzahlen
Dieser Beschluss ist mehr als ein Verwaltungsakt. Er ist ein Signal der Handlungsfähigkeit – nach innen und nach außen.
Qualitätsstandards: Worauf Sie sich verlassen können
Die interkommunale Fachstelle arbeitet nach klaren Standards, die Qualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit sicherstellen.
Transparente Dokumentation
Alle Projekte werden in einem gemeinsamen digitalen System erfasst. Jede Kommune hat jederzeit Zugriff auf Statusberichte, Entscheidungsvorlagen und Zeitpläne.
Regelmäßiges Reporting
Monatliche Kurzberichte an die jeweilige Verwaltungsleitung. Quartalsweise Präsentation in den zuständigen Ausschüssen mit Kennzahlen und Meilensteinen.
Einheitliche Prozesse
Standardisierte Vorlagen für Schnellchecks, Projektsteckbriefe und Beschlussvorlagen. Übertragbare Lösungen zwischen den Kommunen, angepasst an lokale Besonderheiten.
Messbare Ziele
Klare KPIs: Anzahl geprüfter Flächen, erstellte Steckbriefe, eingeleitete Projekte, aktivierte Partner, geschaffene Wohneinheiten. Erfolg wird sichtbar und vergleichbar.
Risikominimierung: Was, wenn es nicht funktioniert?
Wir haben vorgedacht
Jedes neue Modell birgt Unsicherheiten. Deshalb haben wir Mechanismen eingebaut, die Risiken minimieren und Anpassungen ermöglichen.
Verbindlicher Zwischenbericht nach 6 Monaten
Frühzeitige Evaluierung ermöglicht Kurskorrekturen. Wenn etwas nicht funktioniert, reagieren wir schnell – ohne zwei Jahre zu warten.
Ausstiegsklausel nach 12 Monaten
Jede Kommune kann nach einem Jahr aussteigen, falls die Erwartungen nicht erfüllt werden. Die anderen beiden können fortfahren.
Flexible Anpassung des Arbeitsrhythmus
Der 4-Wochen-Takt kann bei Bedarf justiert werden. Wenn eine Kommune mehr Unterstützung braucht, lässt sich das organisieren.
Fazit: Das Pilotmodell ist risikoarm, anpassungsfähig und bietet frühe Erfolgskontrolle. Wir setzen auf Pragmatismus statt Perfektion.
Nächste Schritte: Vom Beschluss zur Umsetzung
Nach dem Beschluss geht es schnell. Innerhalb von drei Monaten steht die Fachstelle arbeitsfähig da und liefert erste Ergebnisse.
01
Beschlussfassung in allen drei Kommunen
Koordinierte Beschlüsse in den zuständigen Gremien (Gemeinderat, Stadtrat, Kreistag). Idealerweise im selben Quartal für synchronen Start.
02
Stellenausschreibung & Personalgewinnung
Gemeinsame Ausschreibung mit attraktivem Profil: Gestaltungsspielraum, Innovationsauftrag, interkommunale Vernetzung. Ziel: Besetzung innerhalb von 6–8 Wochen.
03
Onboarding & Infrastruktur
Einarbeitung in allen drei Kommunen, Zugang zu Systemen, Bereitstellung des Dienstwagens, Einrichtung digitaler Tools für Projektmanagement und Kommunikation.
04
Kick-off & erste Flächenchecks
Offizielle Vorstellung in allen drei Kommunen, Netzwerktreffen mit Verwaltung und Politik, Start der systematischen Flächenanalyse ab Woche 5.
05
6-Monats-Zwischenbericht
Erste Bilanz mit konkreten Zahlen: geprüfte Flächen, erstellte Steckbriefe, laufende Projekte, aktivierte Partner. Grundlage für Nachjustierung oder Fortsetzung.
Jetzt sind Sie am Zug. Die Fachstelle wartet nicht auf perfekte Bedingungen – sie schafft sie.
Lassen Sie uns gemeinsam Wohnraum schaffen, der bleibt.